Schwere Aufgabe in Versmold

Dennis Hollmann tritt mit der SG Bünde-Dünne am Sonntagabend beim Tabellendritten Spvg. Versmold an. Foto: Gerrit Nolte
Handball-Bezirksliga: SGBD spielt Sonntag
Bünde (sp). Es ist das Duell der Serientäter: Die Spvg. Versmold ist seit vier Spielen unbesiegt. Die SG Bünde-Dünne sogar schon seit acht Begegnungen. Am Sonntagabend (18 Uhr) empfängt der Tabellendritte in Versmold den Primus. Eine Serie, beide verloren zuletzt gegen den Zweiten Rietberg, wird reißen.
<buz_1><fill>
</fill></buz_1>Die Favoritenrolle schiebt Uwe Mittendorf, Co-Trainer der Spvg., dabei galant den Gästen zu: »Wir treffen auf einen körperlich überlegenen Gegner, der mit 26:2 Punkten natürlich Favorit ist. Der Wille, die SG zu ärgern, ist da. Aber es gibt überhaupt keinen Druck«, beschreibt Mittendorf die angenehme Ausgangsposition für seine Mannschaft. Beide Teams stiegen nach der vergangenen Saison aus der Landesliga ab. Während Versmold mit Trainer Dirk Schmidtmeier (früher Zweitliga-Spielmacher der Ahlener SG) im Umbruch begriffen ist, hat sich das Team der SGBD kaum verändert.
Allerdings ist die Personaldecke vor dem Spiel am Sonntag etwas dünner geworden. Neben Simon Beckmann, Johann Steinmeier und Tim Richter fällt nun auch noch Tobias Paffrath aus. Der Kreisläufer ist auf Klassenfahrt. Zudem konnte Stefan Proksa am Donnerstagabend wegen einer Zerrung im Arm, die er sich vor dem Ibbenbüren-Spiel zugezogen hat, nicht werfen. Auf jeden Fall wird der A-Jugendliche Nico Mailänder als Paffrath-Ersatz mit nach Versmold fahren. »Wer noch aufläuft, weiß ich nicht. Ich werde mich im Verein nach weiteren Spielern umsehen«, sagt Trainer Peter Schläger.
Für den Übungsleiter sind die beiden kommenden Auswärtsspiele in Versmold und eine Woche später beim HT SF Senne richtungsweisend. »Da werden wir uns deutlich mehr anstrengen müssen als in den Begegnungen zuvor.« Versmold werde gerade nach der deutlichen 26:36-Hinspielpleite in Bünde heiß sein. »Daraus werden sie ihre Motivation ziehen«, sagt Schläger. »Nach der Niederlage hat die Saison der Versmolder eine gute Entwicklung genommen. Sie haben Platz zwei im Visier.« Für den Spitzenrang wird es sicherlich nicht mehr reichen. Vorrausgesetzt, die SGBD bekommt nicht doch noch einen ganz großen Einbruch.