Nur im Ergebnis unterlegen

06/05/19

Bünder Jungs starten mit einer überragenden Mannschaftsleistung in die Aufstiegsrunde

Als Einheit den Schritt gemacht: Die mC-Jugend ließ sich nicht unterkriegen. | Foto: Privat

Als Einheit den Schritt gemacht: Die mC-Jugend ließ sich nicht unterkriegen. | Foto: Privat

Nach den Feierlichkeiten unter der Woche, ging es für das Team der männlichen C-Jugend nun im ersten Spiel gegen die Mannschaft des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck. In einer starken Anfangsphase überzeugte die SGBD sowohl in der Defensive als auch im Angriff mit einem überragenden Einsatz als Einheit.

Bis zum 7:7 war es eine Partie komplett auf gleicher Höhe, und wir hatten zu dem Zeitpunkt schon sechs verschiedene Torschützen. Daran hat man gesehen, welchen Mut die Jungs heute im Spiel hatten, jeder war bereit Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Trainer Lars Bonus musste kurz vor der Halbzeit dann aber eine leichte Phase der Unkonzentriertheit seines Teams mit ansehen, wodurch der TuS bis zur Pause auf 7:10 stellen konnte.

Nach dem Seitenwechsel kam dann jedoch unglücklich viel Aufregung ins Spiel, die Hausherren haderten ein ums andere Mal mit den Entscheidungen des Unparteiischen. Der Handballgott war da nicht auf unserer Seite, vom Gefühl wurde keine der vielen 50/50-Entscheidungen für uns gepfiffen. Natürlich sorgt das auch bei uns für Unmut, resümierte Trainer Thomas Breuer. Erst ab der 38. Minute beim Stand von 12:15 konnten wir diese Energie wieder in Tore verwandeln.

Ab dem Zeitpunkt war das Parkett ein wahres Schlachtfeld, beide Mannschaft schenkten sich keinen Zentimeter Raum, jede noch so kleine Lücke wurde hart bestraft. Jöllenbeck legte immer wieder vor, die SGBD erzielte im Gegenzug den immer wieder den Treffer zum Ausgleich. Als der Schlusspfiff ertönte lagen aber schließlich die Bielefelder vorne, so mussten sich die Spieler aus der Elsestadt am Ende mit 20:21 (7:10) geschlagen geben.

Das Ergebnis war jedoch ziemlich schnell zweitrangig, Breuer fand im Kreise der Jugendlichen die richtigen Worte: Die Mannschaft kann stolz auf sich sein, wir haben uns von Anfang bis Ende als wahre Einheit präsentiert, haben mit Teamgeist, Spaß und Kampf allen Beteiligten gezeigt, was in uns steckt. Trotz der Niederlage machen wir auf dem Platz mit jedem Spiel größere Schritte zusammen nach vorne und motivieren uns weiter gegenseitig, da ist mir das Ergebnis ehrlich gesagt egal.

Stenogramm: Rolf, Scheele; Klocke (10/4), Redeker (2), Schäfer (2), Möllering (2), Kemner (1), Kühl (1), Honermeier (1), Bartz (1), Blötscher, Eicker, Görz (n.e.), Hinz (n.e.)


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